All posts tagged: Nachdenkliches

Slow food by Andy Ciordia at Flickr

A Web for People

I recently came across an inspiring post by Jack Chen, called The Slow Web, where he summarizes the need of a Web that respects the nature of its users and where he analyzes cases of good practice. “Slow” means that interaction happens timely and without overburdening the users, in harmony with the personal rhythm of their daily lives and that hereby knowledge is acquired, instead of flushing information through their minds.

Dojo im Grünen - Bild von rebeccaseung@Flickr

Wie erklärt man Budo? Ein Versuch

Es ist extrem schwierig, etwas wie Budo einem Außenstehenden zu erklären. Erst indem man es selbst teilnehmend – also gebend und nehmend – erfährt, gewinnt man einen Schatz an Bedeutungen, die allein allerdings noch kaum in Sprache zu übersetzen sind. Vielleicht liegt es daran, dass Budo selbst eine Art von Sprache ist, die im Dialog oder Selbstgespräch mit Geist und Körper vollzogen, realisiert und erlernt wird.

linux shell

Windows: unsympathisch. Linux: abschreckend. Mac: elitär.

In einem 2002 veröffentlichten Artikel beschreibt ein technisch nicht überdurchschnittlich qualifizierter Anwender, warum er Probleme hat, von Windows auf Linux umzusteigen. Der Titel ist schön gewählt: “I Hate Windows – I am Afraid of Linux”. Die Zeiten haben sich leicht geändert: Durch Linux-Installationen kann man sich zumeist einfach hindurch klicken und Windows kommt als 7 endlich mal gereifter daher.

Tailor-made for the European Commission and UN Agencies

The Development Set Excuse me, friends, I must catch my jet — I’m off to join the Development Set; My bags are packed, and I’ve had all my shots, I have traveler’s checks and pills for the trots. The Development Set is bright & noble, Our thoughts are deep and our vision global; Although we move with the better classes, Our thoughts are always with the masses.

Gedanken über ein Paradox

Wenn Nishio Sensei auch so einiges an den tradierten Aikido-Techniken verändert hat, so versucht er dadurch aber umgekehrt, zu der ursprünglichen Idee von O Sensei Morihei Ueshiba zurück zu finden. Dies geht sehr schön aus den folgenden Interviews hervor: Interview von 1984: Teil 1, Teil 2 Interview von 1992: Teil 1, Teil 2 Auffallend ist für mich immer diese seltsame Paradoxie, die mir oft bei Aikido aufgefallen ist, wenn ich die Philosophie der Gründerväter mit dem Trainingsalltag und der verbal geäußerten oder indirekt erschließbaren Einstellung zahlreicher heutiger Praktizierender vergleiche.

Zerfallendes, in Bilder gefasst

Normalerweise kommt auf diesem Blog die Kunst nicht oft zu Wort, auch wenn sie gelegentlich eine wichtige Rolle in meinem Leben gespielt hat. Vorhin bin ich auf eine Fotoreportage gestoßen, wo mich vor allem die Bilder eines zerfallenden Sanatoriums (“Beelitz”) und eines aus dem Leben gerissenen Vergnügungsparks beeindruckt haben. Es ist eine Beschäftigung mit dem Morbiden, die im Betrachten noch nicht abgeschlossen ist. Zu der Atmosphäre trägt zudem noch der geschichtliche Hintergrund dieser Stätten bei. Ein Sanatorium und ein Vergnügungspark stehen an gegensätzlichen Enden, aber dennoch beide dem Leben zugewandt. Jetzt leben sie wieder als etwas Verfallendes, Ehemaliges, aber als Bilder flüchtig bewahrt im nicht minder fragilen Internet. Orte, die einmal für Menschen geschaffen wurden, für eine Handhabung von Menschenmassen auf hohem kulturtechnischen Niveau, und zum Wohle nicht nur der Betroffenen, sondern auch der Maschinerien hinter den Kulissen – seien es Weltkriege oder Ideologien. Heilung und Vergnügen gehen hier ein Bündnis ein, indem sie die kalkulierte Verwertung des Menschen erlauben.