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Kampagnen 2.0: Khin Ma und Burmaradler

Ursprünglich eine Produktion aus Großbritannien, wie sich vielleicht am etwas schwarzhumorigen Kampagnen-Stil ablesen lässt – vielleicht eine angemessene Reaktion auf das häufige Ignorieren solcher Krisen. Dieser Spot läuft auf 6 österreichischen Privatsendern. Auf jeden Fall wird im mitteleuropäischen Raum noch keinesfalls die volle Bandbreite der medialen Möglichkeiten ausgeschöpft, um solche Themen zu propagieren. Und das ist natürlich nicht zuletzt eine Frage der finanziellen und personellen Resourcen.

Einfallsreich und gut gemacht war damals auch das Projekt Burmariders – Fahrradfahren für Projekte im burmesisch-thailändischen Grenzgebiet, oder für uns zumindest nur virtuelles Strampeln, aber auf jeden Fall mit einem genialen Echtzeitbezug zu den realen Radlern per aktueller Text- und Videoberichterstattung.

Weniger bunt, aber dafür ähnlich interaktiv war ein Projekt des Burma Center Prague, bei dem sich Besucher einen burmesischen politischen Gefangenen aus einer Liste aussuchen und symbolisch „adoptieren“ konnten. Eine geplante Fortführung dieser Kampagne liegt nun erstmal auf Eis, da die finanziellen Mittel fehlen.