Forschungen

Scholarz.nett

Nur selten hat mich dieser Tage eine der jüngsten Entwicklungen im Namen des Web 2.0 (wo bleibt eigentlich 2.1?) noch zu interessieren vermocht. Dem Projekt Scholarz.net allerdings ist es gelungen. Gerade beim Testen dieses als Public Beta kategorisierten Forscher-Portals kommen einem zahllose Ideen, die das immense Potential aufzeigen, die aber offensichtlich aus Kräftemangel nicht in allzu naher Zeit verwirklicht werden können. Dazu gehört auch das neue benutzerfreundliche Design, das bereits vor ein paar Monaten als Aperitif dosiert herumgereicht wurde, während sich nun die hungrigen Benutzermägen in ihrer Vorfreude aufzulösen beginnen.

Zugegeben: Ich habe noch nicht meine gesamten Diss-Fragmente hochgeladen. Irgendwie bin ich dann doch zu altmodisch oder zu ängstlich. Allerdings reizt mich nicht nur der Einsatz als bibliographische Datenbank, sondern auch als Organisationsforum für das Kolloquium. Vorbei wären die Zeiten von 20-Mega-Mails mit eingescannter Lektüre und verschiedene Versionen aktualisierter Tabellen voller Veranstaltungstermine, wobei es dann die Texte den Terminen zuzuordnen gilt und sich zudem nach den Veranstaltungen oft noch eine Diskussion entfacht, die dann über beteiligte und unbeteiligte Inboxen ausgetragen wird. Also: Man darf gespannt sein, auf das Re-Design und ob Scholarz.net letztendlich den breiten Durchbruch schafft.