Budo, Jodo

Zweites Jodo Seminar in Dresden

Veranstaltet von Shinto Muso Ryu Dresden fand am vergangenen Wochenende ein Jodo-Seminar in Dresden statt, das von Pascal Krieger, dem Urgestein des Europäischen Jodo, geleitet wurde. Nicht nur technisch war er überzeugend, so weit ich es als relativer Anfänger zu beurteilen vermag, sondern auch bezüglich Hintergrundwissens. Als Motto des Seminars wählte er das metaphorische Bild, dass man zwei Holzstücke poliert, indem man sie aneinander reibt, und gab auch gleich die Interpretation mit dazu, dass man sich nämlich auch als Lehrer im Lehren vervollkommne.

Ich bin am Sonntag schon zur Mittagspause abgezogen, diesmal zwar ohne Rückenschmerzen, aber mit einem Haufen Arbeit vor mir, die bis zum Montagmorgen erledigt sein wollte. Mich erstaunt ja immer wieder, dass meine Kniegelenke noch keine Probleme bereitet haben. Man macht da doch so allerhand Drehungen in gesenkter Haltung und energische Schritte, dass ich da eigentlich schleichende Komplikationen erwartet hätte.

Und hin und wieder denke ich mir, dass, analog zum Iaito, größere Menschen eigentlich einen längeren Jo benutzen sollten als kleinere. Wenn ich die Arme in beide Richtungen strecke, dann muss ich irgendwo rechtzeitig anhalten, damit der Jo nicht einfach auf einer Seite herunterfällt.