Alle Artikel mit dem Schlagwort: Flattr

Thesen über Flattr

Flattr brauche ich sicher nicht mehr vorzustellen. Entweder weil die Leser hier diesen Service ohnehin gut kennen. Oder weil es keine Rolle mehr spielt. Mich hatte Flattrs schnelle Bereitschaft, für unsere NGO ein kostenfreies Konto einzurichten, überzeugt, mich etwas mehr als anderswo zu engagieren. Zudem sind die Methode genial und die Möglichkeiten motivierend. Allerdings ist das Ausstellen des grün-orangenen Spendentopfs nun selbst zu einer Art Spende geworden – von mir an Flattr und diejenigen, die sich den Service nutzbar machen konnten. Flattr hat mich über Monate hinweg konstant beschäftigt. Mal sehr engagiert mit einem Aufwand, als sei ich direkt beteiligt, mal nur sympathisierend. Dieses riesige Sympathie-Plus hat Flattr sicher den meisten anderen Unternehmen voraus. Genug, um sich dann und wann umso tiefere Gedanken zu machen, wo das Ganze nun eigentlich hinführt.

Zahltag: Pay a Blogger Day

Am 29. November ist „Pay a Blogger Day“ und das folgende Video macht deutlich, worum es geht:   Unten ist zu sehen, was ich mir mit diesem Blog verdient habe. Vermutlich muss davon ausgegangen werden, dass an diesem Tag auch nicht mehr Blogger als sonst bezahlt werden, aber trotzdem ist es gut, hin und wieder darauf aufmerksam zu machen. Auch wenn Geld kein adäquates Mittel ist, um den Gegenwert zu messen, so kostet Bloggen auf jeden Fall Zeit, Ressourcen und Geld, und als Blogger sollte man zumindest kein Minus machen.

Ein Jahr lang geflattert. Wann hebt es ab?

Flat. Flattr. Flattremendous: Die Anfänge Eine alte Mail bestätigt es: Es ist knapp ein Jahr her, dass ich meine Bestätigung „Welcome to Flattr!“ erhalten habe. Mir ist es wesentlich länger vorgekommen, aber das liegt vielleicht daran, dass mich diese geniale Idee von Anfang an begeistert und inspiriert hat. Ich bin sicher kein typischer „Early Adopter“, das klingt zu sehr nach Frühaufstehen. Mir war aber klar, dass Flattr ein großes Potential für gemeinnützige Organisationen hat, wo sehr viel „kleine“Arbeit kostenlos und oft im Web geleistet wird und wo es oft an einem einfachen Weg fehlt, den Beteiligten seine Anerkennung zu zeigen. Gleich nach der Registrierung habe ich folglich die Leute bei Flattr kontaktiert, ob sie nicht für Nonprofits auf die Pflichtzahlungen verzichten könnten. Die gerät nämlich in Konflikt mit dem gemeinnützigen Auftrag, wenn die eigenen Gelder gespendet werden. Und auch die damalige Regelung, die wohl zum Klicken anspornen sollte, stellte mich vor Probleme: Wenn eine Charity den monatlichen Betrag nicht verflatterte, dann ging das Geld an eine andere Charity. Zum Glück hat sich das Flattr-Team sehr …