Monate: September 2015

Tresorit: Daten sicher, aber zu Schweizer Preisen

Tresorit ist ein relativ neuer Akteur auf dem Markt der Cloud Storage Dienste. Seine Angebote sind zwar bereits seit April 2014 verfügbar, allerdings sind sie wohl erst durch den Fortfall von Wuala in das Zentrum des allgemeinen Interesses gerückt. Trotzdem dürfte es schwer sein, gegen die Übermacht von Dropbox und Google Drive anzukommen. Der Unique selling Point von Tresorit ist zum einen Zero Knowledge (d.h. dass die Daten auf den Endgeräten der Nutzer ver- und entschlüsselt werden und selbst Tresorit sie nicht im Original besitzt), zum anderen aber die Speicherung der Daten in der Schweiz. Gerade der letzte Punkt bildet einen erheblichen Unterschied zu Spideroak. Synchronisiert wird über ein Programm, das es für alle gängigen Betriebssysteme gibt, einschließlich Linux. Die Installation (getestet auf Mac) verläuft einfach, und die Applikation, die unauffällig im Hintergrund läuft, wirkt wie eine Mischung aus File-Browser und Dropbox-Interface. Dateien sind in „Tresoren“ organisiert, die Dateiordnern entsprechen und die mit anderen Tresorit-Nutzern geteilt werden können. Daneben kann man von allen Dateien – auch außerhalb der Tresore – „verschlüsselte Links“ erstellten und versenden …

Tschechien Reiseblog

In den letzten Tagen habe ich daran gearbeitet, einen neuen Blog auf die Beine zu stellen. Hier ist er nun: Unterwegs in Tschechien. Im weiteren Sinne handelt es sich um einen Reiseblog, allerdings mit einer Einschränkung: Ich reise durch das Land, in dem ich lebe. Damit begegne ich zwar einerseits Vielem, das mir selbst unbekannt ist, kann aber zudem auch von langjährigen eigenen Erfahrungen als Fremder und Reisender in der Tschechischen Republik zehren. Die Idee dafür lag schon lange in der Luft. Dank verschiedener Seminare, privater Treffen oder einfach Neugierde bin ich immer wieder unterwegs – über die Grenzen oder im Land selbst. Oft sind es Tagesreisen, manchmal aber auch Übernachtungen. Es gibt zwar bereits viele Reiseführer, sie sind aber doch in aller Regel bewusst unpersönlich gehalten und können sich die Sehenswürdigkeiten nur begrenzt nach dem subjektiven Empfinden des Autors auswählen. Als Blog-Autor ist es mir immerhin möglich, persönliche Empfehlungen auszusprechen und vielleicht auch Stimmungen besser zu schildern. Schließlich erfährt kein Reisender ein Land als bloße Ansammlung von Fakten. Statt neue Massen von Touristen herbeizuführen, …