Autor: Christoph Amthor

Innoshima

Innoshima

Die Insel Innoshima (因島) ist von Hiroshima aus in rund zwei Stunden mit dem Bus zu erreichen, der auf zwei großen Brücken über eine dazwischen gelegene Insel fährt. Jetzt im Spätherbst war es morgens und abends bereits so kalt, dass man immer in Bewegung bleiben musste. Tags Orte Innoshima | Japan

San Dan Kyou (三段峡)

Ausflug zum San Dan Kyou

Die „Dreistufenschlucht“ (三段峡), wie man es wohl übersetzen könnte, liegt so rund ein bis zwei Stunden von Hiroshima entfernt, je nachdem, welches Verkehrsmitteln man wählt. Der schnellste Bus fährt auf der Autobahn, weshalb es darin keine Stehplätze gibt. Leider war dieser Bus schon voll, als er an unserer Haltestelle ankam. Wir mussten daher auf den langsameren Bus waren, der in jedem Dorf hielt. Das ist zwar an sich sehr interessant, aber so lange zu stehen ist dann doch etwas nervig. Der Bus hielt fast am Eingang zur Schlucht. Wir ließen uns zunächst noch ein Mittagessen schmecken, bevor wir loszogen. Das japanische Essen macht zwar satt, aber nie voll und schwer. An diesem Sonntag war hier wirklich viel Betrieb. Auf den engen Wegen muss man sich immer wieder an entgegen kommenden Leuten vorbei drücken. Hier war Jung und Alt unterwegs, sogar Kleinkinder und Senioren mit Gehstöcken. Der Pfad ist zwar gut befestigt, aber nur selten mit seitlichen Mauern ausgestattet. Zudem geht er oft bergauf und bergab, was durchaus eine athletische Komponente hinzufügt. An einigen Stellen führt …

Mitaki 2018, Christoph Amthor

Magisches Mitaki

Die Tempelanlage Mitaki in Hiroshima verfehlt niemals seine Wirkung. Diesmal im November verfärbten sich die Blätter bereits von grün nach rot. Jenseits des höchsten Wasserfalls führt ein Pfad über einen kleinen Staudamm hinweg in einen Bambushain. Der Weg schlängelt sich eine ganze Weile bergan. Nur gut, dass es nicht sehr heiß war. Wir sind nicht ganz bis zum Gipfel des Berges Mitaki gegangen. Irgendwo sah man den nächsten Ortsteil, und hier war Mitaki für uns eigentlich schon zu Ende. Also sind wir wieder hinab gestiegen. Anschließend waren wir wieder in dem Café oberhalb des Karpfenteichs, wo wir Warabimochi aßen. Ein kleiner japanischer Junge brach laut in Tränen aus und wurde hinaus geführt, als die Bedienung den Eltern erklärt hatte, dass heute nicht viele Karpfen zu sehen seien. Ich hätte eher geweint, wenn es keinen Kaffee mehr gegeben hätte. Verschiedene Kulturen, verschiedene Präferenzen. (Images in this post are copyright protected.) Tags Orte Hiroshima | Japan Kultur und Gesellschaft Kultur

Shuffle Box - searchable tag cloud - Gutenberg - WordPress plugin

Rückblick auf ein Jahr meines Premium Plugins

Es ist jetzt ein Jahr her, dass ich die Premiumversion des Tag Groups Plugins veröffentlicht habe. Vielleicht ist das der richtige Augenblick, um einmal zurück zu blicken. Das kostenlose Plugin ist seit dem 19 Juni 2012 auf WordPress.org erhältlich. Es waren also rund 6 Jahre vergangen, bis ich mich entschlossen hatte, eine Premiumversion zu erstellen. Diese 6 Jahre sind nicht nur wichtig für die Entwicklung, sondern auch für mein heutiges Verständnis von dem, was es ist. Es ist einfach gut zu wissen, dass es nicht primär als kommerzielles Produkt geplant worden ist. Die kostenlose Version ist keine Demoversion des eigentlichen Plugins, sondern sie ist eigenständig und vollwertig und in ihren Funktionen eine runde Sache. Die Entwicklungsstadien könnte man wie folgt gliedern: Eigenbedarf von Nutzern gewünschte Features Systematische Überarbeitung Freemium Modell Auch während der Freemium-Phase wird das kostenlose Plugin weiter entwickelt. Den größten Schritt bedeutet sicher die Erstellung von Gutenberg-Blöcken. Das ist ein Feature rein für das Backend, das aber erhebliche Zeit und Mühen gekostet hat. Im Endeffekt sind das Kosten, bei denen mehr als fraglich …

Iaito - tsuba

Takemori Sensei in Berlin

Am letzten Wochenende bin ich wieder nach Berlin gefahren, um dort an einem 2,5-tägigen Seminar von Takemori Sensei teilzunehmen. Leider durften wir diesmal keine Videos aufnehmen. Dieses Verbot kenne ich bereits aus anderen Budo-Arten, wo befürchtet wird, dass dadurch etwas Falsches überliefert wird. Zudem könnte wohl auch etwas aufgenommen werden, was gar nichts mit den eigentlichen Techniken zu tun hat. Nach dem letzten Jahr wusste ich schon so ungefähr, was mich erwarten würde. Die Übungen mit dem Schwert waren sehr am ursprünglichen Iaido orientiert, was mir sehr gefällt. Einige andere Lehrer legen bloß Wert darauf, dass sie sehr schnell sind, oder sie vernachlässigen zum Beispiel völlig die Koordination von Armen und Körper. Hier jedoch wurden in Ruhe sehr einfache Bewegungen geübt, um überhaupt die Grundlagen zu erlernen. Sensei legt großen Wert auf Umgangsformen und korrektes Verhalten. Dazu gehört auch die Kleidung. So etwa darf unter dem Hakama keine weiße Hose zu sehen sein – selbst nicht im Sitzen auf einer Bank. Diese Regeln sind sonst oft nur schwer zu erlernen, weil sie im normalen Training …