Latest Posts

Some Thoughts About Unprofitable Customers In The Software Industry

Many customers make use of the 7-day-free trial of my software. A few of them contact me with long series of support emails, that fill almost the entire trial period. They mostly need help with setting up features or customizations (which are not included in the product, but there is of course no hard limit when to say no), or they have trouble with their payment, or another plugin is doing something weird and until I have figured that out, I cannot be sure if this isn’t a bug.

From the current selling price of $47, after paying fees to the sales platform and Paypal, I receive around $37, which still is gross income because I need to pay taxes and health insurance and finance my equipment and the Internet connection and my website and the software etc. You can imagine that this amount has already disappeared through a bundle of lengthy support threads for one of those mentioned trial customers.

So it is really funny (or should I say: absurd?) how some of these people, when the trial is close to its end, try to put pressure on me, sending hints that they might not buy the product if I don’t add this and that feature or do another special favor. Usually I am quick to offer to cancel their trials. Financially they are already a loss. Even if they buy, I only have to deal with more support tickets.

Of course, I could try to raise the price so that these cases of pre-sale support would be covered by the earnings. But then again, the customers who are easy to handle would then have to pay for those difficult ones. Not only that I need to find the price that works best, I also need to find ways how to quickly identify unprofitable customers and how to gently persuade them that this product is not the right choice for them. That is a weird role but I don’t see any better solution.

The main problem seems to be that software is often a fixed-price product with a “free” service attached to it. Many customers don’t seem to understand that this free service is not free for the provider. At some point, the provider will slowly start pulling the brake, until the point where he has to get rid of the customer. I believe that he has the right to do so. Even when the software is buggy, there is a point when refunding the purchase makes more sense and is “morally” acceptable.

I don’t really understand why this is a particular problem in the software industry. When you eat in a restaurant, you also receive a fixed product together with a loosely defined service. Usually the customers of a restaurant don’t expect that the waiter cuts their steak into bite-sized pieces, that the potatoes are compatible with the room illumination and that all drinks can be sampled in five different glasses. A restaurant only works because the customers understand that the waiter has to serve many customers and has to streamline the service in order to be cost-efficient. If they expect one hour of exclusive attention, they would have to pay a much higher price for their meal.

Maybe the difference is only that in a restaurant you see the waiter working, while in software support you don’t see the efforts.

Photo by mirceaianc

Dünen von Tottori

Hiroshima und Tottori

In diesem Beitrag geht es nur um verstreute Eindrücke dieser Reise.

Baum in Hiroshima
Baum bei einem Tempel in Hiroshima
Bambussprossen
Bambussprossen, einmal nicht aus der Dose. Geschält sind sie dann ein Stück kleiner.
kalter Kaffee
Kalter Kaffee während eines kurzen Aufenthalts in Matsue. Mittags wurde es schon relativ heiß.

Sakaiminato

Sakaiminato ist ein kleines Hafenstädtchen an der Nordwestküste in Richtung Korea und China. Hier ist alles geprägt vom Werk des Manga-Autors Shigeru Mizuki, der hier geboren wurde. Ohne ihn wäre der Ort wohl ziemlich bedeutungslos.

Manga reicht in Japan vom billigen Massenprodukt bis hin zu Kunst. Die Bandbreite ist erstaunlich.

Sakaiminato
Shigeru Mizuki

Tottori

Der existenzialistisch geprägte Klassiker “Die Frau in den Dünen” (“Sandfrau” im Original) – hier der Film – hat meine Erwartungen an diese Sandlandschaft geprägt. Letztendlich sind die Dünen aber flacher und vielleicht weniger problematisch als im Film.

Der Strand ist leider von einem Ende zum anderen durch Treibgut aus Plastik vermüllt. Hier begreift man erst, wie ernst das Problem der Verschmutzung der Meere ist.

Dünen von Tottori
Tottori ist berühmt für die Dünen. Ohne viel Mühe entkommt man den touristischen Bereichen.

Misasa

Dem Namen nach ein dreifacher Morgen. Heiße Quellen ermöglichen den Betrieb von Onsen, also heißen Bädern.

Ausnahmsweise ein heißes Bad unter freiem Himmel. Sonst befinden sie sich in Räumen, oder sie sind nur für die Füße.
Misasa
Landschaftlich sehr schön, aber nicht die europäische Bäderatmosphäre.
Ryokan in Misasa
Raum im traditionellen Ryokan. Allein schon der perfekte (und dennoch unaufdringliche) Service ist ein Erlebnis.

Kurayoshi

Kurayoshi bietet eine hübsche Altstadt, die von Kanälen und den weißen Gebäuden der früheren Kaufleute geprägt ist.

Ein Stück weiter befindet sich ein Einkaufszentrum, das zum Teil stillgelegt und sehr verstaubt ist und so einen etwas deprimierenden Eindruck gibt. Zahlreiche Spielplätze sind grasüberwachsen – offenbar wandern junge Leute und ihre Familien eher in die größeren Städte ab.

Kurayoshi

(All images in this post are copyright-protected.)

auf dem Gasshuku in Tirrena, 2017

My Budo Anniversary Year

A few days ago I realized that this year I can celebrate some midway anniversaries:

  • 25 years since I first set my foot on a mat in an Aikido dojo
  • at least 15 years of actively practicing Aikido in a total of 6 clubs in England, Germany and the Czech Republic (I count 4 different styles or schools. For over 10 years I’m following the one of Nishio Sensei.)
  • later this year it will be 10 years of Shinto Muso Ryu (Jodo)
  • a few short or superficial activities that I don’t mention in detail since I’m not doing them regularly or have abandoned them

Budo has certainly a lasting impact on my life. Not only does it keep me busy for a big part of my time. It also shapes the way how I view life and personal development.

I see one of the key benefits in a new understanding of learning that spans over an entire life. It is a continuous struggle without a “finish line”. And achievements are something very subtle and personal.

Innoshima

Innoshima

Die Insel Innoshima (因島) ist von Hiroshima aus in rund zwei Stunden mit dem Bus zu erreichen, der auf zwei großen Brücken über eine dazwischen gelegene Insel fährt. Jetzt im Spätherbst war es morgens und abends bereits so kalt, dass man immer in Bewegung bleiben musste.

Read More
San Dan Kyou (三段峡)

Ausflug zum San Dan Kyou

Die “Dreistufenschlucht” (三段峡), wie man es wohl übersetzen könnte, liegt so rund ein bis zwei Stunden von Hiroshima entfernt, je nachdem, welches Verkehrsmitteln man wählt. Der schnellste Bus fährt auf der Autobahn, weshalb es darin keine Stehplätze gibt.

Leider war dieser Bus schon voll, als er an unserer Haltestelle ankam. Wir mussten daher auf den langsameren Bus waren, der in jedem Dorf hielt. Das ist zwar an sich sehr interessant, aber so lange zu stehen ist dann doch etwas nervig.

Der Bus hielt fast am Eingang zur Schlucht. Wir ließen uns zunächst noch ein Mittagessen schmecken, bevor wir loszogen. Das japanische Essen macht zwar satt, aber nie voll und schwer.

An diesem Sonntag war hier wirklich viel Betrieb. Auf den engen Wegen muss man sich immer wieder an entgegen kommenden Leuten vorbei drücken. Hier war Jung und Alt unterwegs, sogar Kleinkinder und Senioren mit Gehstöcken.

Der Pfad ist zwar gut befestigt, aber nur selten mit seitlichen Mauern ausgestattet. Zudem geht er oft bergauf und bergab, was durchaus eine athletische Komponente hinzufügt.

An einigen Stellen führt er durch Tunnels und über Hängebrücken, die bei jedem Schritt wippen.

Die etwas schlauchende Fahrt hierher und der Fußweg, bei dem man immer aufmerksam sein muss, haben sich sehr gelohnt. Die Landschaft ist wirklich extrem malerisch. Die Wege haben oft etwas von einer Achterbahn – aber natürlich nicht kopfunter.

San Dan Kyou

Unten brauste immer das Wasser vorüber.

Der Herbst zeigte sich in vielen gelben und roten Blättern.

An einigen Stellen passierten wir Wasserfälle. Dieser hier ist bekannt für die rote Färbung des Gesteins.

Am Schluss verzweigte sich der Weg und führte zu verschiedenen größeren Wasserfällen, von denen wir nur einen geschafft haben. Wir wollten vor Einbruch der Dämmerung zurück sein, da dieser Weg wirklich nicht für Dunkelheit geschaffen ist.

Am Hang direkt neben uns verkroch sich gemächlich eine Schlange in einem Loch unter dem Laub. Ich meine, es war eine Forest Rat Snake, die völlig ungefährlich ist. Allerdings war ihr Kopf schon nicht mehr zu sehen, so dass sie schwerer zu bestimmen ist.

Abends war es dann schnell sehr kühl. Wir mussten eine Stunde auf den Bus warten. Die verbliebenen Wanderer kauerten in einem offenen Warteraum, der wohl früher einmal die Endstation einer Bahnlinie gewesen war. Es ist schade, dass die nicht mehr in Betrieb ist.

(Images in this post are copyright protected.)

Mitaki 2018, Christoph Amthor

Magisches Mitaki

Die Tempelanlage Mitaki in Hiroshima verfehlt niemals seine Wirkung. Diesmal im November verfärbten sich die Blätter bereits von grün nach rot.

Mitaki 2018, Christoph Amthor

Jenseits des höchsten Wasserfalls führt ein Pfad über einen kleinen Staudamm hinweg in einen Bambushain.

Mitaki 2018, Christoph Amthor

Der Weg schlängelt sich eine ganze Weile bergan. Nur gut, dass es nicht sehr heiß war.

Mitaki 2018, Christoph Amthor

Wir sind nicht ganz bis zum Gipfel des Berges Mitaki gegangen. Irgendwo sah man den nächsten Ortsteil, und hier war Mitaki für uns eigentlich schon zu Ende. Also sind wir wieder hinab gestiegen.

Anschließend waren wir wieder in dem Café oberhalb des Karpfenteichs, wo wir Warabimochi aßen.

Ein kleiner japanischer Junge brach laut in Tränen aus und wurde hinaus geführt, als die Bedienung den Eltern erklärt hatte, dass heute nicht viele Karpfen zu sehen seien. Ich hätte eher geweint, wenn es keinen Kaffee mehr gegeben hätte. Verschiedene Kulturen, verschiedene Präferenzen.

(Images in this post are copyright protected.)